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Wir haben gewonnen!

hallo-Apps werden mit Comenius-EduMedia-Siegel ausgezeichnet!

Am 23.Juni 2016 wurden in Berlin im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung zum 21. Mal die Comenius-EduMedia-Awards verliehen. Auch wir wurden ausgezeichnet!

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Wie ein Rollstuhlfahrer zum Torschützen wurde

Egal ob Bundesliga oder Kreisklasse – jede Fußballmannschaft will gewinnen. Dafür trainieren die Spieler mehrmals die Woche, laufen kilometerweit über das Spielfeld und schimpfen über den Schiri.

Doch manchmal gibt es Dinge, die mehr zählen als der sportliche Ehrgeiz: Freundschaft zum Beispiel. 

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hr_integrate – Personal-Profis unterstützen geflüchtete Menschen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in Deutschland und begleiten ihre Integration in das Berufsleben.

Das Problem

Integration heißt auch und vor allem Integration in den Arbeitsmarkt. Nur wenn Geflüchtete eine Arbeit finden und ihr Potenzial einbringen können, haben sie eine Zukunft in Deutschland. Wohl die meisten Geflüchteten sind mit Verfahren und Konventionen bei Jobsuche, Bewerbung und Berufseinstieg nicht vertraut.

Die Idee

 

Die Initiative hr_integrate bietet mit ihrer Website eine Plattform, auf der Personal-Profis und Geflüchtete, die eine Arbeitsstelle in Deutschland suchen, miteinander in Kontakt kommen können.

Ziel ist, dass deutsche Personaler geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt individuell beraten, unterstützen und begleiten. Jeweils ein Personaler soll als Mentor einem Geflüchteten zur Seite stehen – vor Ort, persönlich und bis zur erfolgreichen Integration in den Job.

Konzept und Umsetzung

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Deutsch für Geflüchtete – ein Beitrag von PD DR. HABIL Marion Grein

Wenn man den Medien folgt, fehlen offensichtlich ausgebildete Lehrkräfte. Diese fehlen jedoch keineswegs, sondern es gibt hervorragend ausgebildete Absolventen und Absolventinnen von DaF- und DaZ-Studiengängen, die jedoch aus nicht nachzuvollziehenden Gründen weiterhin keine festen Anstellungen finden. DaF- und DaZ-Absolventinnen sind in den meisten Fällen sehr viel besser für die Zielgruppe qualifiziert als jeder pensioniertem DaM (Deutsch als Muttersprache)-Lehrkraft. Weiterlesen

Lernen und lernen lassen

Der Schriftsteller Gregor Hens hat in einer Berliner Notunterkunft für Flüchtlinge Deutsch unterrichtet. Wie er dabei selber viel lernte, erzählt er in seinem Bericht.

Wohnen im Klassenzimmer: Die Luise-und-Wilhelm-Teske-Schule in Berlin diente Flüchtlingen vorübergehend als Notunterkunft.

Als ich zum ersten Mal die Notunterkunft in meinem Viertel besuchte, entdeckte ich an einer Wand im Erdgeschoss eine bis zu den Rändern vollgeschriebene Kreidetafel: «Willkommen», stand in schönster Lehrerschrift darauf, «Hallo», «Mein Name ist . . .», «Wie heissen Sie?» – und darunter, auf Kinderaugenhöhe, Namen in unbeholfenen, bunten Grossbuchstaben: AHMED, FATIMAH, MIKAEL.

Es waren die Spuren des improvisierten Deutschunterrichts, den Freiwillige – darunter eine sehr engagierte Oberstufenschülerin – in den ersten Tagen nach der Eröffnung der Unterkunft organisiert hatten. Wenig später, als ich die alten, hohen Klassenzimmer entdeckte, fühlte ich mich wie ein Archäologe, der das Pompeji seiner eigenen Kindheit ausgräbt: die Materialschränke und Kartenständer, die Schulatlanten, die schmutzigen Tafelschwämme und das Eimerchen . . . Alles war noch an seinem Platz. An der Wand klebten die mit Buntstift illustrierten Buchstaben des Alphabets, von A wie Apfel bis Z wie Zelt. Selbst der Geruch aus Schülerschweiss und Kreidestaub, den ich – da ich selbst nie an einer Schule unterrichtet habe – mit meiner eigenen Kindheit assoziiere, hing noch in der Luft. Weiterlesen

Stimmungsmache gegen Migranten: Lust am Untergang

Die Gegner von Merkels Flüchtlingspolitik tun so, als stünde das Land vor dem Zusammenbruch. Sie haben ein Klima geschaffen, in dem selbst drastische Verschärfungen des Asylrechts schulterzuckend hingenommen werden.

Es ist still geworden um Sumte. Im Herbst interessierten sich Journalisten aus aller Welt für das 100-Einwohner-Dorf in Niedersachsen, das 1000 Flüchtlinge aufnehmen sollte. Die “New York Times” schickte einen Reporter. Inzwischen ist die Hälfte der Migranten in Sumte eingetroffen, doch die Dorfbewohner reagieren, anders als von Flüchtlingsgegnern prophezeit, entspannt. “Wir arbeiten alles gut ab”, sagte Bürgermeisterin Grit Richter in einem Zeitungsinterview.

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